Category Archives: Freiheit

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Heal the world

Erschafft eine Welt ohne Angst, wo wir zusammen Freudentränen weinen. Zusehen, wie Nationen ihre Schwerter zu Pflugscharen machen.
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Die Vertreibung aus dem Paradies: Verantwortung und Schuld

Category : Freiheit , Freude , Frieden

„Du bist verantwortlich für das was war, was ist und was sein wird.“

Dieser einfache Satz führt oft zu den wildesten Interpretationen. Der Grund: Verantwortung wird mit Schuld vermischt bzw. verwechselt.

Das Konzept der Schuld stammt aus biblischen Vorzeiten. Adam und Eva mit ihrem knackigen Apfel haben den Stein ins Rollen gebracht. Und er rollt immer noch. Im Grunde tragen die Beiden die Verantwortung. Oder tragen sie die Schuld? Wenn ich genauer darüber nachdenke, tragen sie keines von beiden. Weder Verantwortung, noch Schuld. Gott ist der Dusel, der die Verantwortung trägt. Er ist schuld! Hätte er Eva nicht so neugierig erschaffen, hätte sie den hypnotischen Worten der Schlange keine Aufmerksamkeit geschenkt und diesen blöden Apfel links liegen gelassen. Ha! Ich habe das Schuldgeheimnis gelöst. Oder doch ehr das Geheimnis der Verantwortung? Obwohl Adam schob die Schuld auf Eva. Was auch wieder typisch ist. Immer ist die Frau schuld. Und seit diesem Schlamassel sind die Frauen dazu verdammt ihre Kinder unter Schmerzen zu gebären.
Hat in dieser Geschichte überhaupt jemand Verantwortung übernommen?
Gott nicht. Er hat Adam und Eva aus dem Paradies vertrieben.
Adam? Keine Ahnung, ob eine Bestrafung zum Ackerbau als Verantwortungsübernahme gelten kann?
Eva? Na ja, die Schmerzen bei der Geburt. Das ist ähnlich wie der Ackerbau bei Adam zu betrachten. Beide haben sich geschämt. Doch bedeutet sich zu schämen die Übernahme von Verantwortung?

Hätten Adam und Eva gewusst, was wir heute wissen wäre die Geschichte vielleicht anders verlaufen.
Gott als Bewusstsein hätte gar kein Verbot ausgesprochen. Es wäre ihm, verzeih mir meine Ausdrucksweise hinsichtlich dieser geschichtsträchtigen und ehrfurchtsvollen Figur, ganz simpel am Allerwertesten vorbeigegangen.
Die Schlange wäre unser verführerischer Verstand gewesen und Scham eine Emotion.
Eva hätte ihrem Verstand durchschaut, Adam seine Emotion erkannt und beide hätten die Möglichkeit gehabt anders zu handeln. Ob sie es getan hätten, sei jetzt mal dahingestellt. Wir wissen ja alle aus eigener Erfahrung, dass Wissen allein kein Garant für neue Verhaltensweisen ist.

Und ganz genau betrachtet hätte die Geschichte gar nicht stattgefunden, da es keinen verurteilenden Gott und auch keinen verbotenen Baum gegeben hätte. Merkst du was?

Einfache Beispiele zur Erhellung anhand meiner persönlichen Geschichte:

Bin ich verantwortlich für meinen Unfall, den ich im Alter von acht Jahren erlebte? Nein.
Bin ich verantwortlich, dass meine Mutter ihr Heil im Alkohol suchte? Nein.
Bin ich verantwortlich, dass meine Schwester und mein Neffe so jung starben? Nein.

Fühlte ich mich deswegen schuldig? Ja.

Waren die Erlebnisse meiner Vergangenheit verantwortlich für das Chaos und die Verzweiflung in meinem Leben? Nein.

Sprach ich den Menschen und Erlebnisse meiner Vergangenheit Schuld zu? Ja.

Habe ich durch meine Schuldgefühle und dem schuldig sprechen anderer Menschen Verantwortung übernommen? Nein.

Was habe ich gebraucht, um Verantwortung übernehmen zu können?

  • Das Erkennen, dass ich Gefangene und Spielball meiner eigenen Gedanken und Emotionen bin.
  • Möglichkeiten, diese auf möglichst sanfte Art und Weise zu verändern. (Manchmal zog ich dir radikale Variante jedoch vor.)
  • Eine hohe „Versuch- und Irrtumsstoleranz“ mir selbst gegenüber.

Woran du merkst, dass du Verantwortung mit Schuld vermischst oder verwechselst? Ganz einfach:

Die Übernahme von Verantwortung schenkt dir Kraft und Freiheit.

Die Übernahme und das Zusprechen von Schuld rauben dir Kraft und halten dich gefangen.


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Sei (w)ach(t)sam

Category : Aktuelles , Freiheit , Frieden

Sei wachtsam

Gedanklicher Mainstream
in Worte gefasst.

Millionen „Experten“
zum Leben erwacht.

Analysen, Zukunftsfragen,
ein jeder hat was beizutragen.

„Die da oben“ sind die Bösen,
wird Zeit, dass sie unsere Probleme lösen.

Zwei Menschen stellen sich zur Wahl,
Pest oder Cholera, als Aufruf zum letzten Abendmahl.

Eine Schlammschlacht ohne Gleichen,
stellt klar pointiert die Weichen.

Doch, Schock schwere Not,
jetzt sitzt Trump als Kapitän im Boot
– oder kommt vielleicht durch ihn alles in Lot?

Mein Herz hat geweint in dieser Nacht,
über das, was die Wahl zum Vorschein gebracht:

Millionen Menschen ließen sich lenken,
Hoffnungen und Ängste benutzt, ohne bedenken.

Millionen Menschen, sich ihrer Kraft nicht bewusst,
ihr Selbst verleugnend, vollkommen unbewusst.

Emotionen auf den Thron gesetzt,
das unbewusste Ich in Euphorie versetzt.

Mein Herz hat geweint in dieser Nacht,
Tränen des Mitgefühls in Demut erwacht.

Die alte Ordnung löst sich auf,
die Neue ein entfernter Hauch.

Ein letztes Aufbäumen alter Strukturen,
Bewusstsein erwacht – in allen Kulturen.

©Silke Naun-Bates 2016


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Mobilitycube – Ein Traum wird wahr..

Category : Aktuelles , Freiheit , Freude

Mobilitycube – the self-balancing wheelchair in der Harleiy Davidson Edition. So, so cool. Du glaubst gar nicht, was für Möglichkeiten dieser Cube eröffnet. See me cruisin…

Mit dem MobilityCube® eröffnen sich Dir Möglichkeiten weit jenseits dessen, was ein herkömmlicher (Elektro)-Rollstuhl leisten könnte. Straßen, Absätze, Gelände, Steigungen/Gefälle bis 30% und sogar Treppen (abwärts) lassen sich mit dem MobilityCube® leicht meistern. Dabei bleibt die Sitzfläche immer in der Waagerechten zur Fahrtrichtung – Komfort und Sicherheit sind gewährleistet. MobilityCube® ist für jedes Alter ab 13 Jahren aufwärts geeignet.

Der MobilityCube® war und ist das erste Fahrzeug seiner Art, welches in Deutschland zu 100% förderfähig ist. Er wird in Deutschland handmontiert und auf so gut wie jedes Handicap individuell für Dich angepasst. Der Mobilitycube® verfügt über einen Verlademodus, welcher den Einbau von aufwendigen Verladeeinrichtungen für Autos in den allermeisten Fällen unnötig macht.

Nähere Info erhältst Du über:
Werner Schrägle
Tel: +49 (0)800 / 770 25 36 (kostenfrei)
E-Mail: info@mobilitycube.de
mobilitycube.de


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Syrien: Ich fühle mich so klein. Wie kann ich diesen Menschen helfen?

Syrien steht hier stellvertretend für alle Kriegs- und Krisengebiete auf unserem Planeten.

Sehr gut kann ich das Gefühl der Hilflosigkeit nachvollziehen. Auch mir geht es immer wieder so, wenn ich mir bewusst mache, was in Syrien und auch anderen Ländern dieser Welt gerade geschieht, wenn mir Bilder oder Nachrichten begegnen. Dann fühle ich mich erst einmal zu „klein“ und sehe in Anbetracht des Ausmaßes keine Möglichkeit zu helfen. Mein Herz weint und sagt: „Tu was!“ und mein Verstand sagt: „Was soll ich denn tun. Ich als Einzelner kann das doch nicht ändern.“ Das Gefühl der Hilflosigkeit wird stärker. Und manchmal möchte ich einfach wieder meine Augen, Ohren, mein Herz schließen und weiter so tun, als ob mich das nichts angeht. Mich zurückziehen in meine kleine Welt und die Verantwortung denen überlassen, die heute über Obergrenzen diskutieren und, bis auf einige wenige, keine andere Lösung sehen, als Grenzen zu schließen.

Doch dann wird mir wieder bewusst, dass wir nicht „klein“ sind. Wir fühlen uns Angesichts dessen, was uns präsentiert wird vielleicht „klein“ doch wir sind es nicht. Viele einzelne Menschen, die ihre Stimme für Menschlichkeit erheben, sich nicht beirren lassen und die in dem tiefen Wissen handeln, dass stets mehr möglich ist, als unser Verstand uns an Lösungen zur Verfügung stellen kann, können Großes bewirken.

Ganz konkret:

Für diesen verzweifelten Mann in Syrien* kann auch ich im Moment nicht direkt etwas tun. Ich könnte nach Syrien fahren. So fern ich dort überhaupt reinkomme und lange genug überlebe um ihn zu finden, ist fraglich,  ob er dann noch lebt. Eine traurige Realtiät.

Doch ich kann Einfluss nehmen in dem ich:

  • meine Stimme erhebe
  • aufmerksam mache
  • sei es in meinem direkten Umfeld oder auch hier über die Kanäle des Social Media Netzwerkes
  • Organisationen und Menschen unterstütze, die vor Ort Hilfe leisten oder hier in meiner Nachbarschaft
  • Jetzt sind Landtagswahlen. Auch hier kann ich Einfluss nehmen.
  • Nicht müde werden, immer und immer wieder meine Stimme zu erheben: Für Menschlichkeit, Freiheit und Frieden.

Und immer wieder schauen: Was macht all das mit mir? Welche Emotionen löst das Geschehen in mir aus. Wo sind Ängste? Die Undurchsichtigkeit der Berichterstattung kann Angst auslösen. Es kann Angst auslösen, wenn wir uns einlassen.

Und ich frage mich immer wieder: Wo gebe ich Verantwortung ab. In meinem Leben und im Gesamten. Das ist für mich untrennbar.

Ob wir nun im privaten Verantwortung an einen Menschen oder auf globaler Ebene Verantwortung an die Politiker abgeben. Schlussendlich bleibt das Ergebnis das Gleiche: Wir geben Verantwortung ab und drücken damit aus: Ich kann ja nichts tun. Ich bin ein Opfer der Entscheidungen anderer Menschen. Doch gerade wir hier in Deutschland haben noch die Möglichkeit zu handeln. Die Menschen in Kriegs- und Krisengebieten können nur noch reagieren und schauen, dass sie irgendwie ihr Leben, und dass ihrer Kinder retten.

Und ob diese Menschen ihr Leben überhaupt noch retten dürfen, wie viele das dürfen und wo sie das dürfen – darüber wird nun diskutiert. Ehrlich, manchmal versteh ich die Welt wirklich nicht mehr. Ich versteh auch nicht mehr, wer warum und wo gerade wen bombardiert. Wer für oder gegen was, wo kämpft?

Die Gründe, die präsentiert werden interessieren mich auch nicht mehr.

Für mich geht es hier, wie auch in meinem privaten Leben, um die Frage: Von wem lasse ich mich leiten? Meiner Angst und dem was mein Verstand daraus erschafft oder von Mitgefühl, Liebe und dem Wissen, dass eine Vision, die von vielen getragen wird, Wirklichkeit werden kann.

*Wohin könnten wir gehen?“ Eine dreiminütige Reportage über den Schmerz einer ganzen Nation (Syrien)


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Wie soll ich glücklich sein? Muss ich das überhaupt?

Glücklich sein ist eine Wahl… einer deiner „Slogans“. Er begegnet mir auch andernorts. Ich verstehe nicht, wie das genau gemeint ist. Würdest du dazu mal einen Blog oder ein Post machen? Oder gibt es das bereits? Wenn ich mich traurig, wütend, genervt, leer oder was ich immer fühle, wie soll ich da glücklich sein? Muss ich das überhaupt? Ich danke dir schon mal im voraus sehr, falls du dir dazu etwas Zeit nimmst. Alles Liebe und herzlichen Dank für deine Inspirationen. Jeannette

Liebe Jeannette.

Danke für Deine Frage,. Es freut mich sehr, dass die Botschaft „Glücklichsein ist eine Wahl.“ Dich zum forschen anregt. Dazu sollte sie inspirieren.

Wie andere Menschen, die eine ähnliche Botschaft in die Welt tragen, diese für sich deuten, kann ich nicht sagen. Ich versuche Dir jetzt hier meine Deutung zu beschreiben. Doch im Grunde ist es etwas, was wir erfahren, erleben müssen, um es wirklich zu verinnerlichen.

In Deiner Frage steckt schon die Antwort. Traurig, genervt, leer, wütend… sind Emotionen. Emotionen dienen der Bedürfnisbefriedigung. Wenn all unsere Bedürfnisse befriedigt sind, dann denken wir: Yeah! Ich bin glücklich! Sind sie es nicht oder nur ganz wenig, dann denken wir: „Ich bin so verzweifelt.“ Das ist jetzt eine sehr kurze Zusammenfassung zum Thema Emotionen. 😉

Viele Menschen denken, dass glücklich zu sein bedeutet immer zu lachen, positiv zu denken, mit einem breiten Grinser im Gesicht durch die Gegend zu rennen… Der Glückscocktail der Bedürfnisebene.

Das ist aus meiner Sicht die größte Illusion, der wir nachrennen können. Doch wir können uns über einen sehr langen Zeitraum mit der Frage beschäftgien:

Wie befriedige ich meine Bedürfnisse so, dass ein permanenter Glückscocktail  ausgeschüttet wird?

Dazu gibt es eine Menge Werkzeuge und Techniken. Wende sie an und aus den ehr unangenehmen Emotionen zauberst du angenehme. Du bist eine Magierin. Oder Du machst es Dir ganz einfach und besorgst Dir einfach ein paar „Glückspillen“. 😉 .

Sehr viele Menschen knüpfen ihr Glück auch an Bedingungen:

Ich werde glücklich sein, wenn…. meine Schulden bezahlt sind.

Ich werde glücklich sein, wenn… meine Kinder aus dem Haus sind. 😉

Ich werde glücklich sein, wenn… ich endlich die passende Partnerin, den passenden Partner finde.

Ich bin glücklich, wenn… ich gesund bin.

Ich bin glücklich, wenn…mein Partner und meine Kinder glücklich sind.

Ich werde glücklich sein, wenn…ich einen neuen Job gefunden habe.

….

Das kann alles ganz schön anstrengend werden. Einfacher ist es, sich zu erlauben glücklich zu sein.

Ich erlaube es mir glücklich zu sein.

Was geschieht, wenn wir uns erlauben glücklich zu sein? Kann ich das wirklich? Darf ich das wählen – einfach so, glücklich zu sein?

Darf ich glücklichsein ohne mich dafür angestrengt zu haben? Darf ich glücklichsein, auch wenn mich gerade Trauer erfüllt? Darf ich überhaupt glücklich sein? Habe ich das verdient?

Ja, Du darfst. Glücklich zu sein ist nichts, was wir uns verdienen müssen. Es ist unser Geburtsrecht. Und wenn du beginnst dir wirklich zu ERLAUBEN glücklich zu sein, wirst du Trauer, Wut, Ärger, all die Vielfalt der Emotionen spüren UND du wirst glücklich sein.

Emotionen sind etwas Wundervolles. Alle. Ohne Ausnahme. Sie sind die Farbe, der Geschmack, die Würze. Sie sind ein Ausdruck des Lebens in dir. Erlaube es Dir glücklich zu sein. Erlaube es Dir wirklich und Du wirst bemerken, dass Du beginnst, die bisher für Dich unangenehmen Emotionen zu genießen.

Deine Beurteilung der Emotionen in gut oder schlecht, angenehm oder unangenehm schwindet. Es sind einfach Emotionen, die Du verändern kannst, wenn Du möchtest, doch Du musst es nicht. Du kannst sie auch einfach spüren und wieder ziehen lassen, für eine Weile festhalten, verstärken und genießen.

Doch sei Dir bewusst: Du bist weder Deine Emotionen, noch Deine Gedanken. Du bist ein freies Wesen, welches sich selbst erlauben kann glücklich oder unglücklich zu sein. Es ist Deine Wahl.

Ich werde glücklich sein, wenn … ich er mir erlaube.

Ich wünsche Dir weiterhin eine wundervolle Entdeckungsreise in der Welt der Emotionen, Gedanken und Gefühle.

Eine sehr spannende Reise. Enjoy.

Alles Liebe für Dich, Silke

PS: Mehr dazu kommt im nächsten Buch. 🙂


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Happy New Year

 

Lasst uns die Angst sanft bei Seite legen,
und Mut als neues Zepter wählen.

Lasst uns die Illusionen des Denkers durchschauen,
nur noch auf den Ruf unserer Seelen bauen.

Lasst uns abstreifen, was nicht mehr zu uns gehört,
so dass der Zauber unserer Entfaltung die Welt betört.

Lasst uns gemeinsam voller Pracht erblühen,
und mutig den Weg der Freiheit begehen.

©Silke Naun-Bates 2015

Einen sanft verrückenden Übergang in ein gesegnetes, auf allenen Ebenen erfülltes Jahr 2016 wünschen wir Dir.

Lasst uns das Jahr gemensam rocken. Was auch immer es uns an Veränderung bringen wird, jedem Einzelnen von uns und in unserer Gesamtheit –  gemeisam werden wir es meistern. Wir sind die Veränderung. Wir wählen, wie es sein wird. Die Zeit des „kleinen“ Ich neigt sich dem Ende zu – das Wir steht bereits wartend vor der Tür. Öffnen wir die Tür voller Freude und Zuversicht. Im Tanz der Möglichkeiten führt stets die Liebe.

In Liebe

Silke & Joe


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Stille

Kein Wort will über meine Lippen.
Die Welt müsste still stehen.
Seit Wochen und Monaten schon.

Doch sie tut es nicht.
Sie dreht sich weiter und weiter und weiter..

Persönliches wird nebensächlich.
Verliert an Bedeutung.
Wirkt banal.

Jahrzehntelang zugeschaut.
Krieg, Terror, Gewalt.
Mal betroffen, mal nebenbei, ohne Bedeutung.
Es war ja so weit weg..

Nun kommt es näher, ist fast schon da.
Frankreich ist wieder mal so verdammt nah.

Was tun wir jetzt?

Erneut unser Mitgefühl ausdrücken.
Als Geste der Verbundenheit.
Die eigene Angst beruhigen.

Sollten wir nicht alle,
die nicht bereits direkt am Menschen dienen,
unsere Tätigkeiten niederlegen.

Aufbrechen nach Frankreich, Lesbos, Syrien..
Eine Völkerwanderung für Frieden.

Mensch für Mensch steht auf.
Über die eigenen und Ländergrenzen hinaus.

Als Ausdruck der Verbundenheit.
In Frieden und Freiheit vereint.

Imagine..


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Ich verspreche: Ich werde das Beste tun, was ich kann…

Category : Freiheit , Frieden

Für Frieden und Freiheit auf diesem Planeten kann besonders in diesen Tagen ein Gebet nicht schaden. Und vielleicht – bewirkt es Wunder, wenn wir es miteinander teilen.

Lass dich berühren von dem Lied, der Stimme und den Worten eines Mädchens… und vielleicht gibst auch du dir das Versprechen, dass du das Beste tun wirst, was du kannst.

An einen Tag zu glauben

Bevor ich mich zur Ruhe lege, bitte ich den Herrn, um die Erfüllung eines kleinen Wunsches.

Ich weiß, ich habe alles, was ich brauchen könnte, doch dieses Gebet ist nicht für mich.

Zu viele Menschen haben in diesen Tagen keinen Ort,  an dem sie in Frieden bleiben können.

Lass alle Kampfhandlungen aufhören,  so dass deine Kinder den Frieden sehen können. Wische ihre Tränen der Trauer fort.

An einen Tag zu glauben, an dem Hunger und Krieg werden vergehen, um Hoffnung inmitten der Verzweiflung zu haben, dass du die Schreie hörst und jedem Gebet lauscht.

Lass mich stets versuchen zu glauben, dass wir die Herzen, die trauern heilen können.

Bitte helfe uns, die angstvollen Schreie der Armen nicht zu ignorieren, oder ihr Schmerz wird nie vergehen.

Wie du siehst, ich bin nur ein Kind.

Und es gibt so viel zu verstehen, doch wenn deine Gnade mich umgeben sollte, werde ich das Beste tun, was ich kann.

Ich verspreche:

Ich werde das Beste tun, was ich kann!

An einen Tag zu glauben, an dem Hunger und Krieg werden vergehen, um die Hoffnung inmitten der Verzweiflung zu haben, dass du die Schreie hörst und jedem Gebet lauscht.

Lass uns deinen Willen tun, im Namen dessen, was wahr ist, und wir werden einer in dem anderen 

   – dein liebevolles Abbild erkennen.

(frei übersetzt)

 


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Was hast du denn gedacht?

Category : Freiheit , Frieden

Die Meldungen über Menschen, die unvorstellbare Strapazen auf sich genommen haben, um nach Europa zu kommen und das Ankommen der ersten jungen Männer aus dem Krisengebiet in unserer Nachbarschaft bewegte etwas sehr, sehr tiefes in mir. Doch mir fehlten die Worte es auszudrücken. Mein Verstand verirrte sich zeitweise in der oberflächlichen Betrachtung und der Vielfältigkeit der Meldungen, Aktionen und Reaktionen.

Während ich dies schreibe höre ich durch das geöffnete Fenster unsere neuen Nachbarn miteinander sprechen, hin und wieder findet ein Lachen seinen Weg in meinen Raum – und mein Herz singt.

Ich wünsche dir Begegnungen, die dein Herz weiten und dich eintauchen lassen, auf die Ebene von der Mahatma Gandhi stets wieder sprach:

„Du und ich; wir sind eins. Ich kann dir nicht wehtun, ohne mich zu verletzen.“

Was hast du denn gedacht?

Was hast du denn gedacht?
Dass wir Waffen an den Mann gebracht
und ein Friedensfeuer wird entfacht?

Hast du tatsächlich geglaubt,
das Ausbeutung von Mensch und Natur
bleibt bestehen, ohne Korrektur?

Ist dir bewusst,
dass unser Wohlstand, „hart“ verdient
durch jeden Krieg wird mit finanziert?

Und jetzt wirst du konfrontiert,
mit dem Ergebnis dessen, was du ignoriert.

Erschrecken, Angst, Entsetzen,
bereit zur menschenverachtenden Hetze.

Des Volkes Zorn wird entfacht,
vorprogrammiert und wohl durchdacht.

Menschen ihrer Freiheit beraubt,
auf ihrer Flucht, der letzte Rest Würde verstaubt.

Über blutgetränkte Erde,
Schritt für Schritt in weite Ferne.

Schleppern Geld in die Hände gelegt,
Organ- und Menschenhandel wieder belebt.

Endlich angekommen im freien Land,
Lager und Zäune aus europäischer Hand.

Wir wollten doch nur verdienen an jedem Krieg,
mit Massenflucht ist uns nicht gedient.

Und dann noch so viele – Schock, schwere Not,
jetzt müssen wir auch noch bezahlen euer Brot.

©Silke Naun-Bates

 

 

Es ist Zeit endlich aufzuwachen,
ein Feuer des Mitgefühls zu entfachen.

Es ist mehr als genug für uns alle da,
alles andere ist eine Lüge, war niemals wahr.

Grenzen gesetzt aus Angst, Macht und Gier,
Zeit sie zu sprengen – Jetzt und Hier.

Lass statt Angst die Liebe regieren,
Freiheit kann nur in Liebe existieren.

Frei, kraftvoll und unzähmbar wird sie sich zeigen,
bricht jedes noch so undurchdringliche Schweigen.

Verstand entwirrt, ein Feuer entfacht,

eine Revolution der Liebe – jetzt sind wir wach.

©Silke Naun-Bates

 

Empfehlungen:

 

Spendahilfe e. V. – Hubertus Koch – Film „Süchtig nach Jihad“ – begleitet Mahmoud Dahin auf einer seiner Reisen nach Syrien.

Spendahilfe e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der Juni 2014 von der Familie Dahi aus München gegründet wurde. Seit Oktober 2012 unterstützt die Familie aktiv, durch zahlreiche Hilfsaktionen, syrische Kriegsopfer. Das Motto „Wir helfen Syrien aus eigener Kraft!“ gab den Schwestern Sherin und Yasmin und ihrem Vater Mahmoud Dahin die Motivation selbst etwas Gutes zu tun.

Handlung für den Frieden – August 2014 – Blogartikel

Machine Gun Preacher – Eine wahre Geschichte. Wenn du denFilm schaust, schaue auch den Abspann…

 

 

 

 


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